Wurzelkanalbehandlung

Zahnerhalt statt Extraktion: moderne Endodontie rettet entzündete Zähne.

Termin vereinbaren 05 121 - 69 41 11
E-Mail schreiben dr.bettin@t-online.de
kostenfreie Sedierung Hier klicken

Wurzelkanalbehandlung, eine Chance für den Erhalt geschädigte Zähne

Wenn entzündliche Prozesse an den Wurzeln oder im inneren der Zähne diese gefährden, können dank besonderer Therapieverfahren in vielen Fällen betroffene Zähne noch erhalten werden. Die Endodontie hat in den vergangenen Jahren einen hohen Stellenwert erreicht: Mit ihr kann ihr Zahnarzt Zähne retten, die früher in der Regel entfernt werden mussten.

Endodontie in unserer Praxis in Hildesheim

Die Wurzelkanalbehandlung ist dabei die wichtigste Therapie – sie ist nötig, wenn das Zahnmark im Inneren des Zahnes (innen = endo) z.B. durch Bakterien entzündet ist. Diese Entzündungen werden von abgestorbenem Gewebe im inneren der Zähne oder als Reaktion auf eingedrungene Bakterien verursacht.

Ein eigener Zahn ist besser als jeder Zahnersatz

Werden die Entzündungen nicht behandelt, breiten sie sich auf die gesamte Zahnpulpa (Zahnmark) und über die Austrittsstellen des Wurzelkanals an der Wurzelspitze in den umliegenden Kieferknochen aus.

Ein eigener Zahn ist besser als jeder Zahnersatz: Unter einer endodontischen Behandlung versteht man eine Wurzelkanalbehandlung des Zahnes. Hierbei wird der Zahnnerv, der durch Karies, Bakterien oder Entzündung erkrankt ist, therapiert. Das Nervengewebe (Pulpa) des Zahnes wird entfernt und der Zahn inwändig gereinigt. Die gereinigten Nervenkanäle werden anschließend mit geeignetem Füllmaterial keimdicht verschlossen. Die Wurzelkanalbehandlung erfolgt in der Regel beim Zahnarzt und bietet eine Chance für den Erhalt  geschädigter Zähne. Patienten kann ein Ziehen des Zahnes erspart bleiben.

Nach einer erfolgreichen Wurzelspitzenresektion bleibt der Zahn stabil

Stabilität nach der Wurzelspitzenresektion

Nach einer erfolgreichen Wurzelspitzenresektion bleibt der Zahn stabil und kann von überweisenden Kolleginnen und Kollegen für weitere prothetische Maßnahmen verwendet werden.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Wurzelkanalbehandlung (Endodontie) rettet Zähne, deren Zahnmark durch Bakterien entzündet oder abgestorben ist.
  • Dabei wird der erkrankte Zahnnerv entfernt, der Zahn gereinigt und die Wurzelkanäle keimdicht verschlossen.
  • Ein erfolgreich wurzelbehandelter Zahn kann Patienten das Ziehen des Zahnes ersparen.
  • Bleibt trotz Behandlung eine Entzündung an der Wurzelspitze bestehen, ist eine Wurzelspitzenresektion (WSR) die letzte Möglichkeit der Zahnerhaltung.
  • Bei der WSR wird die Wurzelspitze operativ entfernt, der Zahn bleibt danach stabil und funktionstüchtig.

Häufig gestellte Fragen

Wann ist eine Wurzelkanalbehandlung nötig?
Eine Wurzelkanalbehandlung wird notwendig, wenn das Zahnmark im Zahninneren durch Bakterien oder Karies entzündet oder bereits abgestorben ist. Ohne Behandlung drohen starke Schmerzen und der Verlust des Zahnes.
Tut eine Wurzelkanalbehandlung weh?
Der Eingriff selbst erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist in der Regel schmerzfrei. In den ersten Tagen danach kann der Zahn noch etwas empfindlich sein, was sich meist rasch bessert.
Kann ein Zahn nach einer Wurzelkanalbehandlung wirklich noch lange halten?
Ja, mit moderner Endodontie lassen sich viele Zähne dauerhaft erhalten, die früher entfernt werden mussten. Bei sorgfältiger Nachsorge hält der behandelte Zahn oft ein Leben lang.
Was passiert, wenn eine Wurzelkanalbehandlung nicht anschlägt?
Bleibt trotz Wurzelkanalbehandlung eine Entzündung an der Wurzelspitze bestehen, kann eine Wurzelspitzenresektion als letzte Möglichkeit zur Zahnerhaltung notwendig werden.