Die heutzutage verwendeten Implantate haben in den meisten Fällen die Form einer Schraube, seltener die eines Zylinders. In Deutschland haben sich schraubenförmige Implantattypen durchgesetzt. Form, Länge und Durchmesser eines Implantates variieren je nach geplantem Einsatz und der klinischen Situation des Patienten.
Implantate sind künstliche Zahnwurzeln. Sie werden aus reinem bzw. hochreinem Titan, das wie körpereigenes Gewebe angenommen wird, hergestellt. Gründe für den Einsatz von Titan als bevorzugtes sind dessen spezifische Eigenschaften: mechanische Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Biokompatibilität.
Die klinische Erfahrung zeigt, dass die meisten Implantatausfälle in der kritischen, frühen Behandlungsphase in den ersten acht Wochen nach der Implantatplatzierung vorkommen. Angesichts der rasch zunehmenden Anzahl an Implantatplatzierungen ist die Verringerung von Risiken in der frühen Behandlungsphase mehr und mehr von zentralem Interesse.
Die mikromorphologische Bearbeitung der Implantatoberfläche gilt als wichtiges Kriterium für eine sichere Knochen- und Weichgewebsanlagerung an das Implantat.
Die Wunschvorstellung vieler älterer Patienten: Festsitzende und verlässliche Dritte Zähne, Implantate ohne Schmerzen, ohne aufwendigen Knochenaufbau, mit nur wenigen Zahnarztbesuchen. Diesem Wunsch kann die dentale Implantologie mit kürzeren und durchmesserreduzierten Implantaten gerecht werden. Neue Implantate bieten neue Möglichkeiten.